Chihuahuan Berg-Königsnatter
Lampropeltis (pyromelana) knoblochi
* inkl. ges. MwSt. zzgl. Versandkosten
Produkte, die dir auch gefallen könnten
Chihuahuan Berg-Königsnatter (Lampropeltis knoblochi) stammt aus der Chihuahuan Region, die im nordwestlichen Mexiko und dem angrenzenden Südwesten der USA liegt. Sie bewohnt vor allem trockene bis halbtrockene Regionen, darunter felsige Hänge, Buschland und lichte Wälder. Mit einer Körperlänge von meist etwa 80–100 cm gehört sie zu den kleineren bis mittelgroßen Königsnattern. Ihre attraktive Zeichnung besteht aus einer hellen Grundfarbe mit zahlreichen roten bis orangefarbenen und schwarzen Querbändern. Je nach Herkunft und Individuum kann die Färbung deutlich variieren. Die Art ist überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv und lebt hauptsächlich am Boden. Tagsüber zieht sie sich in Felsspalten, unter Steine oder andere geschützte Verstecke zurück. Als aktiver Räuber ernährt sie sich von kleinen Säugetieren, Echsen, Vögeln und anderen Schlangen. Wie andere Königsnattern ist sie ungiftig und überwältigt ihre Beute durch Umschlingen. Die Fortpflanzung erfolgt durch Eiablage; das Weibchen legt mehrere Eier in geschützte Verstecke. Im Terrarium benötigt Lampropeltis knoblochi ein gut strukturiertes, eher trocken gehaltenes Becken mit mehreren Verstecken, geeigneten Klettermöglichkeiten und einem grabfähigen Bodengrund. Für ein adultes Tier sollte das Terrarium mindestens etwa 100 × 50 × 50 cm groß sein. Tagsüber sind etwa 24–28 °C mit einem lokalen Wärmeplatz von etwa 30–32 °C geeignet. Nachts kann die Temperatur auf etwa 18–21 °C absinken. Die Luftfeuchtigkeit sollte überwiegend moderat sein und nur während der Häutung vorübergehend erhöht werden. Eine gute Belüftung ist wichtig. Gefüttert wird mit entsprechend großen Nagetieren in angemessenen Abständen. Aufgrund ihrer attraktiven Färbung, ihrer überschaubaren Größe und der vergleichsweise unkomplizierten Haltung ist Lampropeltis knoblochi eine interessante Königsnatter für die Terrarienhaltung. Wie bei den meisten Lampropeltis-Arten sei eine Einzelhaltung angeraten.