Gaze-Terrarien

Gaze-Terrarien eignen sich besonders für Tierarten, die auf eine intensive Luftzirkulation angewiesen sind. Sie bestehen größtenteils aus feinmaschigem Metallgewebe und gewährleisten eine dauerhaft gute Belüftung. Dadurch sind sie vor allem für Reptilien aus sehr warmen oder trockenen Lebensräumen geeignet, wie etwa Chamäleons oder Anolis, die frische Luft und geringe Staunässe benötigen.

Aufgrund der offenen Bauweise speichert ein Gaze-Terrarium jedoch weniger Wärme als ein Modell aus Glas. In vielen Fällen ist daher der Einsatz zusätzlicher Heizquellen erforderlich, um die gewünschten Temperaturen zu erreichen. Ebenso sollte darauf geachtet werden, Zugluft zu vermeiden, da Reptilien sensibel auf abrupte Temperaturänderungen reagieren können.

Ein weiterer Vorteil dieser Terrarienform ist das geringe Gewicht sowie der einfache Aufbau, was sie auch für den flexiblen oder zeitweisen Einsatz attraktiv macht. Die Gitterkonstruktion ermöglicht kletterfreudigen Arten, sich an den Seitenwänden festzuhalten und zu bewegen, was ihrem natürlichen Bewegungsdrang entgegenkommt.

Bei der Entscheidung für ein Gaze-Terrarium spielt die Beschaffenheit der Maschen eine zentrale Rolle. Größe und Stabilität müssen so gewählt sein, dass weder Verletzungsrisiken entstehen noch ein Entkommen der Tiere möglich ist. Für Tiere wie Chamäleons stellen Gaze-Terrarien eine optimale Wahl dar, da sie kontinuierliche Frischluftzufuhr ermöglichen.

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