Reisfeldfrosch
Fejervarya limnocharis
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Fejervarya limnocharis ist ein kleiner bis mittelgroßer Frosch aus der Familie der Dicroglossidae, der in weiten Teilen Süd- und Südostasiens verbreitet ist. Die Art besiedelt sehr unterschiedliche Lebensräume und kommt unter anderem in Reisfeldern, Feuchtwiesen, an Teichen, in Sümpfen und an langsam fließenden Gewässern vor. Sie gilt als ausgesprochen anpassungsfähig und kann auch in vom Menschen stark veränderten Landschaften überleben. Die Tiere erreichen meist etwa 3,5–4,3 cm Körperlänge und ihr Habitus entspicht etwa unseren heimischen Wasserfröschen. Ihre Grundfärbung reicht von Beige und Braun bis zu verschiedenen Grautönen. Häufig zieht sich ein heller Längsstreifen über den Rücken; zusätzlich können dunkle Flecken oder unregelmäßige Zeichnungen vorhanden sein. Die Haut ist leicht warzig und das Trommelfell deutlich sichtbar. Die Hinterbeine sind kräftig ausgebildet und ermöglichen weite Sprünge. Männchen bleiben meist etwas kleiner und besitzen während der Fortpflanzungszeit deutlich ausgeprägte Schallblasen. Fejervarya limnocharis ist überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv. Die Nahrung besteht hauptsächlich aus kleinen Wirbellosen wie Insekten, Spinnen und anderen Arthropoden. Bei der Fortpflanzung werden flache, stehende oder langsam fließende Gewässer genutzt. Nach der Paarung werden die Eier ins Wasser abgegeben, wo sich die Kaulquappen entwickeln. Besonders nach Regenfällen können die Tiere sehr aktiv werden und in großer Zahl auftreten. Für die Terrarienhaltung eignet sich ein geräumiges, gut strukturiertes Feuchtterrarium mit einer flachen Wasserstelle. Als Bodengrund kommen beispielsweise Erde, Laub und Moos infrage. Wichtig sind zahlreiche Versteckmöglichkeiten sowie eine dauerhaft erhöhte Luftfeuchtigkeit, ohne dass das gesamte Becken ständig nass sein muss. Eine gute Belüftung verhindert Staunässe und Schimmelbildung. Temperaturen von etwa 24–28 °C sind geeignet, wobei nachts eine leichte Abkühlung erfolgen kann. Die Ernährung sollte aus verschieden großen lebenden Futtertieren wie kleinen Grillen, Heimchen, Fliegen, Schaben und anderen geeigneten Wirbellosen bestehen. Bei regelmäßiger Fütterung sollte auf eine ausgewogene Vitamin- und Mineralstoffversorgung geachtet werden. Das Entscheidende bei der Haltung ist ein genügend großes Terrarium, bei Panik flüchten die Tiere in großen Sprüngen und dabei besteht die Gefahr der Verletzung. Eine ruhige Umgebung und wenig Störung, insbesondere in der Eingewöhnungsphase tun das Übrige.