Großkopf Gecko
Paroedura picta
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Paroedura picta erreicht eine Gesamtlänge von bis zu 15–18 cm, meist bleibt er aber etwas kleiner. Der kräftige Schwanz macht einen erheblichen Teil der Körperlänge aus. Der Körper ist gedrungen, der Kopf groß und deutlich vom Hals abgesetzt. Die Grundfärbung reicht von beige und hellbraun bis dunkelbraun und wird von unterschiedlich ausgeprägten Querbändern, Flecken oder Punkten überzogen. Durch gezielte Zucht sind inzwischen zahlreiche Farb- und Zeichnungsvarianten entstanden. Wie bei vielen Geckos können Weibchen etwas kräftiger werden als die Männchen. Die Tiere sind vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv. Tagsüber ziehen sie sich unter Rinde, Steinen oder anderen Verstecken zurück. Nachts gehen sie auf Nahrungssuche und erbeuten hauptsächlich verschiedene Wirbellose. In der Natur gehören unter anderem Insekten und andere kleine Gliederfüßer zum Nahrungsspektrum. Die Fortpflanzung erfolgt durch Eiablage; unter geeigneten Bedingungen können Weibchen über einen längeren Zeitraum hinweg regelmäßig kleine Gelege von jeweils 2 Eier produzieren. Für die Haltung eignet sich ein trocken bis mäßig feucht eingerichtetes Terrarium mit einer Grundfläche von mindestens etwa 60 × 40 cm für ein adultes Tier oder Paar. Mehrere Verstecke, Korkstücke, flache Steine und eine strukturierte Einrichtung ermöglichen den Tieren, ihre natürlichen Rückzugsmöglichkeiten zu nutzen. Als Bodengrund eignet sich beispielsweise ein Sand-Erde-Gemisch. Tagsüber sind Temperaturen von etwa 25–28 °C mit einem lokalen Wärmeplatz von etwa 30 °C geeignet; nachts sollte die Temperatur deutlich absinken. Eine gelegentliche Befeuchtung, insbesondere eines Bereichs des Terrariums, sorgt für eine ausreichende Luftfeuchtigkeit und unterstützt die Häutung. Eine flache Wasserschale sollte zur Verfügung stehen. Gefüttert wird mit verschiedenen geeigneten Insekten wie Heimchen, Grillen, Schaben und kleineren Heuschrecken, ergänzt durch eine bedarfsgerechte Vitamin- und Kalziumversorgung. Die Haltung kann einzeln, paarweise oder in einer kleinen Gruppe mit ausreichend Platz erfolgen; mehrere Männchen sollten allerdings nicht gemeinsam gehalten werden.