Dornschwanzskink NZ klein
Egernia stokesii
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Die Egernia stokesii, auch Dornschwanzskink genannt, ist eine in Australien verbreitete Skinkart. Sie gehört zu den größten Vertretern der Gattung Egernia und ist besonders für ihr ausgeprägtes Sozialverhalten bekannt. Im Gegensatz zu vielen anderen Echsen lebt sie häufig in festen Familiengruppen, die über längere Zeiträume gemeinsam denselben Unterschlupf nutzen. Charakteristisch für Egernia stokesii ist der kräftige Körperbau mit einem vergleichsweise kurzen Kopf und einem auffällig bedornten Schwanz. Die Grundfärbung variiert von grau über braun bis dunkelbraun und weist oft unregelmäßige Flecken oder Bänder auf. Erwachsene Tiere erreichen eine Gesamtlänge von etwa 25 bis 30 Zentimetern. Die rauen Schuppen und der stachelige Schwanz dienen als Schutz vor Fressfeinden, insbesondere, wenn sich die Tiere in Felsspalten oder Baumhöhlen zurückziehen. Biologisch handelt es sich um eine tagaktive Art, die trockene und halbtrockene Lebensräume bewohnt. Die Nahrung besteht überwiegend aus Pflanzenmaterial wie Blättern, Blüten und Früchten, wird jedoch gelegentlich durch Insekten ergänzt. Eine weitere Besonderheit ist, dass die Dornschwanzskinke lebendgebärend sind: Die Weibchen bringen voll entwickelte Jungtiere zur Welt, anstatt Eier zu legen. Für die Haltung im Terrarium eignet sich ein großzügiges, trockenes Wüsten- oder Steppenterrarium mit vielen Versteckmöglichkeiten aus Felsen, Korkröhren oder Wurzeln. Da die Tiere gerne klettern und Felsspalten nutzen, sollte die Einrichtung entsprechend strukturreich sein. Tagsüber werden Temperaturen von etwa 25–30 °C benötigt, unter einem Wärmespot bis etwa 42 °C. Eine leistungsstarke Beleuchtung mit UV-B-Strahlung ist für die Gesundheit unerlässlich. Die Ernährung sollte zu mindestens 50 % aus pflanzlicher Kost bestehen und durch den gleichen Anteil an Futterinsekten ergänzt werden. Bei guter Pflege können Stokes-Skinke über 20 Jahre alt werden. Besonders ist bei der Art, dass sie ein oft ein ruhiges und interessiertes Verhalten gegenüber ihrem Pfleger entwickeln und durch ihr Sozialverhalten vielfältige Beobachtungsmöglichkeiten bieten.