Mandarinnatter Axanthic
Euprepiophis mandarinus
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Die Axanthic Mandarinnatter (Euprepiophis mandarinus) ist eine wahre Rarität unter den Terrarientieren und fasziniert Liebhaber durch ihre elegante Erscheinung, ruhige Art und einzigartige Lebensweise. Besonders beeindruckend sind diese Morphen durch das Fehlen gelber und roter Pigmente, wodurch ein kontrastreiches Farbspiel aus Grau-, Silber- und Schwarztönen entsteht – mystisch, edel und absolut unverwechselbar.
Damit ist diese Schlange ein echtes Highlight für Halter, die Exklusivität und Schönheit in einem Tier suchen. Ursprünglich stammt die Mandarinnatter aus Ostasien, vor allem aus Zentral- und Südchina sowie aus Vietnam und Laos. In der Natur bewohnt sie kühlere, bewaldete Bergregionen mit hoher Luftfeuchtigkeit, meist bodennahe Bereiche, aber auch niedriges Geäst. Die Axanthic-Variante ist eine Zuchtform und kommt in freier Wildbahn nicht vor.
Die Tiere erreichen eine Endgröße von etwa 100 cm und haben eine Lebenserwartung von 15 bis 20 Jahren, bei guter Pflege teilweise sogar länger. Ihr schlanker bis kräftiger Körperbau und die metallisch wirkende Färbung machen sie zu einem wahren Blickfang. Die Bauchseite ist hellgrau bis weißlich, während die Oberseite ein edles Muster aus Dunkelgrau und Schwarz zeigt.
Die Mandarinnatter ist eine Eier legende Art (ovipar), die nach einer Winterruhe paart. Gelege umfassen meist fünf bis zwölf Eier, die nach 55 bis 65 Tagen schlüpfen. Die Nachzucht erfordert Erfahrung, stabile Umweltbedingungen und sorgfältige Pflege.
In der Haltung ist die Mandarinnatter relativ unkompliziert. Sie frisst bevorzugt Mäuse, wobei Jungtiere kleine Mäuse oder Nestlinge benötigen. Fütterungsintervalle liegen bei Jungtieren bei etwa fünf bis sieben Tagen, bei adulten Tieren alle zehn bis vierzehn Tage. Die Art bevorzugt moderate Temperaturen: tagsüber 22 bis 25 °C, mit einem lokalen Wärmeplatz bis 27 °C, nachts etwa 18 bis 20 °C. Wichtig ist, dass diese Art nicht zu warm gehalten wird und die Nachttemperaturen eingehalten werden.Die Luftfeuchtigkeit sollte bei 60 bis 80 % liegen; regelmäßiges Sprühen und feuchte Rückzugsorte unterstützen eine gesunde Häutung. Für das Terrarium empfiehlt sich ein strukturreicher Aufbau mit Verstecken, Kletterästen und Bodensubstraten wie Kokoshumus oder Rindenmulch.
Die Tiere sind tag- und dämmerungsaktiv, ruhig und bei vorsichtiger Handhabung gut beobachtbar. Sie leben überwiegend bodennah, erkunden aber auch Sträucher und niedriges Geäst. Ihr Charakter ist neugierig, wenig aggressiv und gut geeignet für Halter, die eine besondere, aber pflegeleichte Schlange suchen.